here we go again

Im fub-Programm steht es schon länger und nun wird es auch endlich hier offiziell verkündet: es gibt wieder ein festival contre le racisme! Vom 4. bis 8. Juni wird es im Balthasar statt finden und zwar zum Thema „Rechte Intelligenz“ und insgesamt fünf Vorträge bieten, die inhaltlich zusammenhängen und einen guten Einblick in das Thema bieten.

Hier ist der Aufruf:

„Deutschland dehn Deutschen“ – der Klassiker unter den Anti-Rechts Spots der 90er Jahre: Ein vermeintlicher Nazi schreibt darin diese Parole, inklusive anfänglicher Rechtschreibfehler, an die Wand. Es kommt eine Dame hinzu, streicht das „Deutschen“ durch und ersetzt es durch „Menschen“. Anschließend nimmt sie den Sprayer in den Arm.
Soweit das gängige Bild vom Rechtsextremismus: Rechte sind dumme Menschen, denen leider niemand ordentlich deutsch oder das gehörige Maß Sozialkunde beigebracht hat. Sie haben meist zu wenig Liebe bekommen und ihnen fehlt jegliche Eigenverantwortung. Wenn dem so wäre, dann wäre der Rechtsextremismus mit ein wenig mehr Bildung für das Rechte-“Gesindel“ schon erledigt – die bürgerliche Mitte weiß hingegen schon heute, dass Ausländer_innen auch nur potentielle Arbeitskräfte sind und wer keinen Job bekommt, eben sein bzw. ihr Humankapital nicht optimal ausgenutzt hat. Solchermaßen verkürzt erscheint Faschismus seit den 1990er Jahren als bloße Bildungslücke.
Nacht zwanzig Jahren, hunderte von Stellen, tausende von Workshops und Millionen von Fördergeldern für diese Art der Bildungsarbeit, zeigt sich vor allem eins: Die Rechte Szene ist so selbstbewusst, aktiv und brutal wie eh und je. Statt ungebildet und erwerbslos sind bekannte Nazigrößen heute IT-Spezialist_in, Autor_in oder Filialleiter_in und nicht wenige tragen stolz einen Doktortitel. Sich Rechte ausschließlich als minderbemittelte Schläger_innen vorzustellen geht an der Realität vorbei und verschließt die Augen vor dem gefährlichen Bereich der Rechten Intelligenz.
Aufgrund der Verwechslung von Werten und Intelligenz, vor allem durch die Anti-Rechts-Pädagogik, kann die rechte Intelligenz nicht nur relativ ungestört agieren, sondern wird auch häufig gar nicht erst erkannt oder als demokratischer Konservatismus verharmlost.
Wie dieses Land sein soll, wer hier leben darf und nach welchen Grundsätzen wir Politik, Bildung oder die Wirtschaft zu organisieren haben, sind aber keine Fragen der Zahlen, Fakten oder der eben von Intelligenz, sondern von Bedürfnissen und Werten.
Trotzdem betrachtet die deutsche Gesellschaft weiterhin nur als rechts(„-extremistisch“), was von haarlosen Schläger_innen, mit Schimpfwörtern gespickt und in grammatikalisch falschem Deutsch
geäußert wird. Andererseits wird jede_r Anzugträger_in mit Uniabschluss als Ersatzpriester_in behandelt. Die Gesellschaft ist so oftmals nicht nur unfähig, rechte Gesinnung und Gedankengänge zu erkennen, sondern kann sie in ihrer gebildeteren Form sogar ungestört affimieren.
Das weit verbreitete Bild der Rechten als kleine Gruppe von ungebildeten und gewalttätigen Menschen ist jedenfalls definitiv falsch. Es verkennt nicht nur den in allen Bereichen der Gesellschaft vorhandenen Alltagsrassismus und -antisemitismus, sondern übersieht nahezu völlig eine florierende Gemeinde von gut bis sehr gut gebildeten Personen, die als rechte Intelligenz faschistisches Gedankengut salonfähig machen.
Was sich so alles rechts vom verklemmten Konservatismus tummelt, welche Strategien und Diskurse gefahren und geführt werden und welche Rolle die Rechte Intelligenz neben, zwischen oder für das liberal-konservative Bürgertum und die faschistische Rechtegb hat, versucht dieses festival contre le racisme zu beleuchten.

Und hier sind die einzelnen Veranstaltungen:

Montag, 04.06.2012
LUCIUS TEIDELBAUM: Die »Neue Rechte«
Ein Modernisierungsprogramm der extremen Rechten
2007 skandalisierten die Medien die Mitgliedschaft der Berliner Juso-Vorsitzende Franziska Drohsel bei der linken Antirepressions-Organisation »Rote Hilfe«, bis diese schließlich austrat. Dabei wurde allerdings nicht thematisiert, woher diese Information stammte. So wurde übersehen, dass die Diffamierungskampagne ursprünglich von der Wochenzeitung Junge Freiheit initiiert worden war. Die Junge Freiheit gilt als »publizistisches Kanonenrohr der Neuen Rechten«. Wie der Fall Drohsel zeigt, ist die Grenze zwischen bürgerlicher Öffentlichkeit und der »Neuen Rechten« durchlässiger, als diejenige zu der weitgehend isolierten und ausgegrenzten Neonazi-Szene. Weil Medien in ihrer Berichterstattung über »Rechts« meist auf NPD oder Freie Kameradschaften fokussieren, bleibt diese relativ unbekannt und weitgehend unbehelligt, obwohl längst neben der mehr oder weniger in der NS-Tradition stehenden alten auch eine Neue Rechte existiert. Doch wer sind diese »Neuen Rechten« überhaupt? Was an ihnen ist neu, und was alt? Aus welchen Milieus rekrutieren sie sich? Diesen und anderen Fragen will der Vortrag nachgehen.

Lucius Teidelbaum ist Historiker, freier Publizist und Rechercheur. Seine Fachgebiete sind die extreme Rechte sowie die Grauzonen, die sie umgeben. Er schreibt u. a. regelmäßig für das Antifa-Magazin Der Rechte Rand.
Ort: Balthasar, Balthasargässchen 1 (zwischen Schranne und Kaulberg)
Beginn: 20:00
Eintritt: frei

Dienstag, 05.06.2012
PHILIPP EICHHORN: Trotzkisten des Nationalsozialismus.
Die Konservative Revolution
Als »Trotzkisten des Nationalsozialismus« bezeichnete der Historiker Armin Mohler die konservativen Revolutionäre der Weimarer Republik. Die Schwierigkeit, die Vielfalt der völkischen, rechten und nationalistischen Intelligenz jenseits der NSDAP rückwirkend zu einer einheitlichen »Bewegung« zusammenzufassen, zeigt sich aber nicht nur in paradoxen Benennungen, sondern beginnt bereits bei ihrem Verhältnis zum Dritten Reich, ihrer Kapitalismuskritik und der jeweiligen Vorstellung davon, wie Staat und Gesellschaft beschaffen sein sollen. Über all das wurde von konservativen Intellektuellen bisweilen erbittert gestritten. Und dennoch ist individuelles Dissident_innentum noch kein Beweis für mangelnde ideologische Nähe zum Nationalsozialismus. In Kreisen der Neuen Rechten erfreuen sich die Konservative Revolution und ihre Protagonist_innen aktuell großer Beliebtheit, weil sie eine Alternative zum Nationalsozialismus darstellen und eine Traditionslinie abweichender rechter Intelligenz bilden, aus deren Fundus sich neurechte Intellektuelle bedienen und legitimieren können.
Der Vortrag will in die Gedankenwelt der »Konservativen Revolution« einführen und ihre aktuelle Rezeption aufzeigen.

Philipp Eichhorn ist FUB-Referent, Pirat_innenkinoaktivist und Autor bei testcard.
Ort: Balthasar, Balthasargässchen 1 (zwischen Schranne und Kaulberg)
Beginn: 20:00
Eintritt: frei

Mittwoch, 06.06.2012
VINCENT GENGNAGEL: Arnold Gehlen
Herausforderung für den linken Konsens?
Als einer der zentralen Denker der Konservativen Revolution hat der »letzte konservative Intellektuelle« – neben und nach seinem überzeugten Engagement für den Nationalsozialismus – bis in die 1970er Jahre hinein Beiträge zur »Philosophischen Anthropologie« verfasst und galt damit zeitweise als konservativer Gegenspieler der Frankfurter Schule. Poststrukturalistische Ansätze greifen in kritischer Absicht auf Aspekte konservativen Denkens zurück. Während im Rahmen linker Theoriebildung inzwischen die dekonstruktivistische Lektüre von Martin Heidegger und Carl Schmitt weit verbreitet ist, steht eine Auseinandersetzung mit Gehlens Institutionen- und Freiheitsbegriff noch aus.
Dieser soll im Vortrag zunächst skizziert werden, um daran anschließend Gehlens Bild des überforderten modernen Menschen als »Mängelwesen« zu diskutieren: Gehlen fragt, ob das autonome Subjekt jene Freiheit überhaupt aushalten kann, die ihm emanzipatorische Politik zur Verfügung stellen möchte? Für Gehlen ist Freiheit ein ambivalenter Begriff. Von Gehlens Warte aus erscheint etwa die Dekonstruktion von Geschlechterverhältnissen als ein Rückschritt, da sie das Individuum mit freien Entscheidungen belastet, von denen es durch institutionelle Verhältnisse vermeintlich entlastet wurde. Aus emanzipatorischer Sicht gilt es, diese Freiheit jedoch in unzähligen sozialen Dimensionen immer wieder neu selbst zu bestimmen – für Gehlen stellt dies hingegen nur individualistischen Intellektualismus dar. Wie ließe sich jedoch einmal errungene Emanzipation progressiv institutionalisieren? Ist das Hinterfragen aller sozialen Institutionen mehr als nur ein Gedankenspiel der »quasselnden Klassen« (Carl Schmitt)? So barbarisch die gegenaufklärerischen Ziele der Konservativen Revolution auch gewesen sein mögen, wir sollten in der Lage sein, uns ihrer Polemik zu stellen.

Vincent Gengnagel hat in Bamberg Soziologie studiert und liest u. a. konservatives Zeug.
Ort: Balthasar, Balthasargässchen 1 (zwischen Schranne und Kaulberg)
Beginn: 20:00
Eintritt: frei

Donnerstag, 07.06.2012
MALTE PENNEKAMP: Rechtes Denken an unseren Hochschulen.
Deutscher Rechtsintellektualismus.
Mit Erfolg hat die »nouvelle droite« in Frankreich die Diskurslandschaft zu ihren Gunsten verändert. Auch in Deutschland trachten Rechtsintellektuelle nach einer Verschiebung der politischen Achse nach rechts …
Sie treffen sich in Vereinigungen wie dem »Studienzentrum Weikersheim« oder dem »Institut für Staatspolitik«. Ihr Denken hat das Potential, sich nachhaltig zu etablieren. Doch über die tatsächliche Gefahr sind die Beobachter_innen der Neorechten noch uneins. Das hat auch mit ihrer Sprache zu tun, die sich einschlägigen Beurteilungsrastern entzieht. Von ihren Kritiker_innen wird häufig der Vorwurf geäußert, sie tarnten menschenverachtende Ideologie durch harmlos klingende Worte. Wie aber lässt sich diese Mimikry entlarven, und wo wird ein solcher Vorwurf wiederum zur Verleumdung?
Die Unis schützen rechtes Denken durch akademische Freiheiten und adeln es auf diese Weise. Von hieraus gelingt es ihm, politische Debatten zu beeinflussen. Welche Themen und politischen Positionen muss eine Hochschule aushalten? Wie weit darf die Lehrfreiheit gehen? Der Vortrag versteht sich als Diskussionsvorlage für den Umgang mit rechten Intellektuellen und erörtert Strategien, wie der akademischem Rechtskonservativismus und -extremismus begegnet werden kann.

Malte Pennekamp ist Student an der Hochschule für Politik in München und war bis 2011 Sprecher der bayerischen Studierendenvertretungen.
Ort: Balthasar, Balthasargässchen 1 (zwischen Schranne und Kaulberg)
Beginn: 20:00
Eintritt: frei

Freitag, 08.06.2012
BENJAMIN MÜLLER: How they gonna come …
Rechtsextremismus als (un-)soziale Bewegung…
Die extreme Rechte in Deutschland ist eine seit vielen Jahren hochvernetzte Akteurin. »Stiefelnazis« beteiligen sich ebenso an rechten Debatten wie neurechte Theoretiker_innen. Klare Grenzen – etwa zwischen NPD und der »Neuen Rechten« – hat es dabei nie gegeben. Seit den 1990er Jahren ähnelt die extreme Rechte aber immer stärker einer sozialen Bewegung, so dass die Bewegungsforschung dazu beitragen kann, ihre Strukturen und Funktionsweisen deutlicher aufzuzeigen. Die Netzwerke der extremen Rechten sind dabei vielfältig. Verbindungen kommen über Organisationen und persönliche Kontakte zustande, wie auch die ideologischen Kontinuitäten eine bedeutsame Rolle spielen. Um zu zeigen, wie das alles funktioniert, wagen wir einen Ritt quer durch die extreme Rechte in Deutschland: von »National Befreiten Zonen« über die Bedeutung von Demos bis hin zur Funktion rechter Führungsfiguren. Dabei soll besonders das Zusammenspiel im Zentrum stehen. Anhand konkreter aktueller Beispiele wird erläutert, wie diese Netzwerke funktionieren.

Benjamin Mayer ist freier Autor u. a. für Publikative.org und für den Zeit-Online Störungsmelder.
Ort: Balthasar, Balthasargässchen 1 (zwischen Schranne und Kaulberg)
Beginn: 20:00
Eintritt: frei

Stellungnahme zum Farbanschlag auf das Balthasar

In der Nacht vom 4. auf den 5. Juli 2011 wurde der Aufenthalts- und Mehrzweckraum „Balthasar“ im Balthasargässchen 1 Ziel eines offensichtlich rechtsradikal motivierten Anschlags. Dabei wurden die Eingangstür und die angrenzenden Fenster mit schwarzem Lack und Aufklebern der Neo-Naziorganisation „Freies Netz Süd“ beschädigt.
Das Balthasar ist ein selbstverwalteter Raum, der verschiedensten kulturellen und politischen Initiativen offen steht. Verwaltet wird dieses kleine studentische Kulturzentrum von seinen Nutzer_innen, die in einem regelmäßigen Plenum das gemeinsame Programm und generell alle Belange des Balthasars organisieren. Das Balthasar versteht sich als Freiraum. Dabei wird dieser Freiraum nicht nur als Offen-Sein für verschiedene Projekte und Initiativen verstanden, sondern versucht, bestehende Diskriminierungsmuster der Gegenwart zu reflektieren. Zu diesem Zweck wurden gemeinsame Anti-Diskriminierungsrichtlinien in der Hausordnung verankert. Im Balthasar werden alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit – wie beispielsweise Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Xenophobie – bekämpft; dies geschieht unter anderem durch eine konsequente Unterbindung solcher Vorkommnisse in unseren Räumlichkeiten.
Offensichtlich hat uns dieser Umstand zum Ziel der rechtsradikalen Szene gemacht. Nicht nur uns. Immer wieder kam es in den letzten Monaten in und um Bamberg zu solchen und ähnlichen Aktionen der radikalen Rechten. Diese Anschläge richteten sich wiederholt gegen Institutionen und sogar gegen Privatpersonen, die nicht in das nationalsozialistische Weltbild des „Freien Netz Süd“ und seiner Sympathisant_innen passen. Dabei werden rechte Parolen mittels Flyern, Aufklebern und Sprühaktionen verbreitet, sowie Sachbeschädigungen verübt. Dass sich diese Aggression derzeit vorrangig gegen Sachen richtet, kann nicht über die grundsätzliche Gewaltbereitschaft dieser Szene hinwegtäuschen.
Wir erwarten, dass sich die zuständigen Ermittlungsbehörden mit Nachdruck um Aufklärung sämtlicher Vorkommnisse dieser Art bemühen!
Wir gehen davon aus, dass die Stadt Bamberg ¬¬– wie angekündigt – „allen rechtsradikalen Tendenzen entschlossen entgegentritt“ und zukünftig zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich solcher und ähnlicher Missstände annehmen, tatkräftig unterstützen wird.

Das Balthasar und seine Nutzer_innen lassen sich von diesem Anschlag nicht beirren und führen ihre Arbeit wie gewohnt fort.

Erstunterzeichner_innen:
AStA Bamberg e.V.
pon:Y
mtck
amnesty-Hochschulgruppe Bamberg
Der Studentische Konvent der Uni Bamberg
Ökologiereferat des Fachschaftenrates der Uni Bamberg
BIGG e.V. (Bamberger Institut für Gender und Gesundheit)
Antifa Bamberg
Masmavi Ensemble – orientalischer Tanz
Sozialreferat des Fachschaftenrates der Uni Bamberg
ökoop Bamberg
Kizomba Tanzkurs
Hochschulpolitisches Referat des Fachschaftenrates der Uni Bamberg
Antifaschismus/Antirassismusreferat des Fachschaftenrates der Uni Bamberg
freie uni bamberg
Grüne Hochschulgruppe Bamberg
Gleichstellungsreferat des Fachschaftenrates der Uni Bamberg
Monochrom
USI e.V.
Testcard
Skug
Krabbelgruppe im Balthasar
Balthasarreferat des Fachschaftenrates der Uni Bamberg
Fachschaft GUK

Es geht los!

Es ist soweit. Das festival beginnt. Und da fällt auf: wir sollten die Veranstaltungsorte noch mal bekannt geben.
Also: Alle Veranstaltungen finden im Balthasar immer ab 20 Uhr statt. Alle – außer: Dienstag – der Vortrag findet aus Gründen der Barrierefreiheit An der Universität 11 im Raum 016 statt. Und Donnerstag: die ganze Veranstaltung im Morphclub. Und Sonntag – da geht es schon 12 Uhr los.
Bitte zahlreich erscheinen. Manisch sowieso.

es ist soweit

so schaut es aus:
06.06-13.06.11
FESTIVAL CONTRE LE RACISME 2011
Das Antifaschismus/Antirassismus-Referat der Studierendenvertretung organisiert zum vierten Mal das festival contre le racisme. Das Motto lautet dieses Jahr »Emanzipation«. Neben Vorträgen mit Diskussionen wird es eine Filmnacht sowie ein Konzert und Abschlusssymposium geben. Mehr Informationen unter: http://festivalcontreleracisme.blogsport.de/.
Montag, 06.06.2011: MANFRED DAHLMANN: Zur Kritik des Begriffs der Emanzipation
Dienstag, 07.06.2011: KRÜPPELBEWEGUNG ERLANGEN: Emanzipation und Behinderung
Mittwoch, 08.06.2011: FLORIS BISKAMP: Homonationalismus? Die Aushandlung der sexuellen Identität zwischen Emanzipation und Ausgrenzung
Donnerstag, 09.06.: ROGER BEHRENS: Der Sound der falschen Freiheit Pop und Emanzipation und Konzert mit DADAJUGEND POLYFORM (Audiolith Records)

Freitag, 10.06.:CHRISTINE ZUNKE: Soziobiologie Die Wissenschaft der Naturalisierung
Samstag, 11.06.:EMANZIPATORISCHE FILMNACHT

Sonntag, 12.06.: ABSCHLUSSSYMPOSIUM

update.

Kurz und schmerzlos.
Der Termin steht. 6.-12. Juno 2011
Das Thema steht. Emanzipation
Die meisten Referent_innen sind gebucht. Mit dabei: Roger Behrens, Christine Zunke, Manfred Dahlmann, Floris Biskamp und einige mehr!
Die Band steht: Dadajugend Polyform.

Dadajugend Polyform by Auf die Plätze…
Wir sind: euphorisch.

2011 – wir kommen!

Hallo Blogsportwelt,

das Antirassismus/Antifaschismusreferat des Fachschaftenrates der Uni Bamberg veranstaltet auch dieses Jahr wieder das „festival contre le racisme“.

Hierbei handelt es sich um eine Themenwoche die frei gestaltet werden kann und sich nicht nur um Antirassismus und Antifaschismus drehen muss. So können Vorträge, Theaterinszenierungen, Workshops, Ausstellungen und vieles mehr, zur Ausgestaltung der Woche organisiert werden.

Das diesjährige Thema des „festival contre le racisme“ lautet: Emanzipation

Nun kommst Du ins Spiel / kommen Sie ins Spiel.
Hast du Lust dich an der Organisation des festivals zu beteiligen? Ideen einzubringen und sie zu verwirklichen?
Oder einfach nur mal vorbeikommen und schauen was bei uns so geht?

Dann komm einfach am Mittwoch um 20 Uhr ins studentisch selbstverwaltete Café Balthasar.
Adresse: Balthasargässchen 1

Oder schreib uns eine email mit deinen Ideen und Vorschlägen an:
referatantifa@googlemail.com

captain berlin vs. hitler

hier ein trailer zum film heute abend:


parole: kommen und popcorn essen.

Büchertisch

Hier noch ein Hinweis: Die Buchhandlung Collibri wird zu jeder Veranstaltung einen Büchertisch aufbauen. Es lohnt sich also, beim befüllen des Geldbeutels nicht nur an das lyeibliche Wohl zu denken, sondern eben auch an die vielen inhalts- und formschönen Bücher der Referierenden!
In weniger als vier Stunden nimmt alles seinen Lauf!

Los geht’s!

festival contre le racisme 2010
- wi(e)der deutsche Zustände!? -

07.-12.Juni 2010.
Vorträge und Filmnacht jeweils ab 20Uhr im Balthasar
Abschlussparty in der Mensa-Austraße


Montag: 3000 Jahre Untergang des Abendlandes (Gehard Henschel)
Dienstag: Wie „weich“ ist der deutsche Nationalismus im Fußball? (Gerd Dembowski)
Mittwoch: Deutschlands Stoßtrupp „ Der Bund der Vertriebenen“( BDV) in der deutschen Nachkriegsgeschichte (Erich Später)
Donnerstag: „Wirksamste Instrumente der deutschen Außenpolitik“ – Die weltweite Einflussarbeit der parteinahen Stiftungen (Jörg Kronauer)
Freitag: Erlösung durch Trash. Antideutsche Filmnacht.
Samstag: Abschlussparty mit KING FEHLER
Eintritt: 4Euro. Wer bis 22:30 aufkreuzt, bekommt ein Freigetränk. Und das Gin-Tonic-Special nicht zu vergessen…je 3Euro.
und wer noch früher kommen möchte: ab 18Uhr wird vor der Mensa gegrillt (sofern das Wetter mitspielt…), bringt mit, was ihr brutzeln wollt, Getränke sind ja reichlich vorhanden…also: Vorglühen und Vorgrillen ab 18Uhr!



Referer der letzten 24 Stunden:
  1. contre-le-racisme.de (3)